Jagdverhalten kompetent begegnen

Nein, Jagdverhalten geht nicht einfach so wieder weg.

Es verwächst sich auch nicht und ist auch kein Mindset Problem. Jagen ist für den Hund so super, dass es mit jedem mal noch viel besser wird. Deswegen bieten wir ihm eine sinnvolle Alternative.
Ein schlammiger braun-weißer Springer Spaniel sitzt auf braunen Herbstblättern und schaut nach links.

Jagdverhalten kanalisieren:

Auslastung und Beschäftigung für den jagdlich ambitionierten Hund.
Brauner Vizsla-Hund mit gelbem Halsband und blauem Spielzeug im Maul rennt ĂĽber eine grĂĽne Wiese.
Hund liegt im Schnee in einem Wald mit schneebedeckten Bäumen und moosigem Boden.
Eine Stockente mit geöffnetem Schnabel fliegt direkt auf den Betrachter zu, die Flügel sind weit ausgebreitet.

Warum jagdliche Ersatzbeschäftigung?

Zum Tragen kommen hier zwei Aspekte. Zum Einen ist hier hervorzuheben, dass für den Hund Jagd, Jagd ist. Ob auf Wild oder auf „Stoffsäckchen“ wie beim Dummy, die ausgeschütteten Hormone sind gleich. Zum Anderen handelt es sich hier, wie bei jagdlich geführten Hunden auch um eine beauftragte Jagd. Also eine Jagd die im Auftrag und ganz besonders in Kooperation mit dem Menschen stattfindet.

Fährtenarbeit

Dein Hund schnüffelt auf Spaziergängen gerne und ausgiebig und dann, wie aus dem nichts zieht er an und ist in seiner eigenen Welt?
Der Hund kann ja auch nicht aus seiner Haut: das Aufspüren und Verfolgen von Wild ist als Verhalten fest im Hund verankert - bei einem mehr, beim anderen weniger. Dieses Interesse können wir uns bei der Suche nach einer artgerechten Beschäftigung zu Nutze machen.
Fährtenarbeit ist besonders für schnüffelfreudige und umweltinteressierte Hunde eine Beschäftigung, die die Kooperation und Verständigung zwischen Dir und deinem Hund fördert und gleichzeitig ordentlich auf das Spasskonto einzahlt.
Abgeleitet aus dem genetischen Verhalten des Hundes und der jagdlichen Arbeit „nach dem Schuss“, in der der Jagdhund den Jäger unterstützt, bauen wir zusammen kleinschrittig auf und ritualisiert das Ausarbeiten von Fährten. So helfen wir dem Hund, zukünftig zu unterscheiden, wann Fährten ausarbeiten gewünscht ist, und wann nicht.
Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch moosbedeckten Waldboden mit verstreuten braunen Blättern und hohen Bäumen im Hintergrund.
Ein brauner Hund mit hellgrünem Halsband rennt über eine Wiese und trägt ein blaues Dummy im Maul.

Dummy

– was soll das eigentlich sein?
Dummy ist mehr als das umhertragen von Stoffsäckchen. Klug aufgebaut, ist es eine wunderbare Beschäftigung für lauf- und apportierfreudige Hunde.
Dummy Arbeit fördert die Kooperation und die Kommunikation zwischen Hund und Halter, hilft dabei Ruhe aufzubauen, Frusttrationstolleranz zu erweitern und auch das Vertrauen des Hundes in seinen Halter und sich selbst zu festigen.
Das Beste ist, die Auslastung durch Dummy lässt sich gut in Spaziergänge und dadurch in den Alltag einbinden, ohne viel Tamtam.

Gemeinsame Arbeit schweißt zusammen, schafft Vertauen, stärkt die Beziehung. – und macht neben bei noch Spaß.

Wulff & Windhaber GbR
Niederfeldstr 18
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